Der Ladyshaver für die moderne Frau
Wer sich glatte Beine wünscht, hat verschiedene Methoden der Enthaarung zur Verfügung. Ob ein Epiliergerät oder ein Ladyshaver die richtige Wahl ist, hängt ganz von den individuellen Vorlieben und Bedürfnissen ab.
Ein Epiliergerät funtioniert im Prinzip wie viele kleine Pinzetten nebeneinander: Es reißt die Haare mitsamt der Wurzel aus. Nach der Behandlung bleiben die Beine mindestens vier, manchmal auch sechs Wochen lang glatt, was einen unschlagbaren Vorteil dieser Enthaarungsmethode darstellt.
Was viele Frauen dennoch von der Epilation abhält, ist der Schmerz, der mit dieser Art der Enthaarung verbunden ist, manche reagieren auch mit Hautirritationen und Rötungen auf die Behandlung. Aus diesem Grund ist der Epilierer auch nur für relativ unempfindliche Körperregionen wie die Beine gedacht, in der sensiblen Bikinizone hingegen sollte er auf gar keinen Fall angewandt werden.
Ein weiterer Nachteil des Epilierens ist, dass die Haare erst eine gewisse Länge erreicht haben müssen, bevor das Gerät sie greifen kann. Ein paar Tage mit stoppeligen Beinen sind also unvermeidbar, bevor die nächste Enthaarung möglich ist.
Die Nachteile des Epiliergeräts sind gleichzeitig die Vorteile des Ladyshavers, der die Haare an der Hautoberfläche abschneidet, statt sie auszureißen. Die Methode ist also schmerzfrei und unkompliziert. Allerdings: Nach spätestens zwei Tagen muss erneut rasiert werden, wenn die Beine stoppelfrei und glatt bleiben sollen.
Beliebt ist deshalb die Rasur mit einem Nassrasierer unter der Dusche. Mit etwas Übung dauert das Enthaaren der Beine so keine fünf Minuten. Regelmäßiges Rasieren kann die Haut jedoch ebenso strapazieren wie eine Epilation, deswegen empfiehlt sich die Verwendung von Rasierschaum und eventuell eines beruhigenden Gels nach der Rasur.
Eine gewisse Verletzungsgefahr ist beim Nassrasieren gegeben, insbesondere um die Fußknöchel herum. Bis zu einem gewissen Grad kann man dem Risiko durch die Verwendung neuer, scharfer Klingen entgegenwirken, dennoch sind kleinere Verletzungen nicht ganz auszuschließen.
Etwas sicherer ist da der Elektrorasierer, der zudem meist über verschiedene Schersysteme verfügt und im Idealfall auch verschiedene Aufsätze, etwa für Achseln oder Bikinizone, mitbringt. Wer sich einen solchen Ladyshaver anschafft, sollte unbedingt ein Gerät mit Akku wählen: Die Erfahrung zeigt, dass Kabel meist zu kurz und außerdem beim Rasieren im Weg sind.
Wer verschiedene Enthaarungsmethoden anwenden oder vielleicht auch erst einmal ausprobieren möchte, sollte nach einem Kombi-Gerät Ausschau halten: Viele Ladyshaver sind sowohl für die Nass- als auch für die Trockenrasur geeignet, manche verfügen sogar über eine Epilierfunktion.
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